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Die Arbeitsgruppe 'Informationstechnik' beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Übertragungskonzepten und Codierungsverfahren für Kommunikationssysteme. Dabei konzentrieren sich die Forschungsaktivitäten primär auf die physikalische Übertragungsschicht und die Sicherungschicht (OSI-Schichten 1 und 2). Mit Hilfe aktueller Codierungsverfahren kann heute prinzipiell die Kanalkapazität von drahtgebundenen wie auch drahtlosen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen erreicht werden. Bei der praktischen Umsetzung aufwandsgünstiger Algorithmen besteht allerdings noch Optimierungsbedarf. Aktuelle Arbeiten beschäftigen sich daher mit praktikablen Übertragungs- und Codierungsverfahren, Mehrantennensystemen und entsprechenden Detektionsalgorithmen.

Völlig ungelöst ist hingegen die Optimierung selbst kleiner Netzwerke wie z.B. Sensor- oder Relay-Netze. Beispielsweise wird der Einsatz von Relay-Knoten in zellularen Mobilfunknetzen derzeit im Rahmen der Standardisierung diskutiert. Mit ihnen soll die Abdeckung insbesondere in Zellrandbereichen verbessert werden. Auch Sensornetze spielen in vielen unterschiedlichen Anwendungsgebieten wie Ambient Assisted Living oder den Umweltwissenschaften eine immer wichtigere Rolle. Obwohl die Informationstheorie sich bereits viele Jahrzehnte mit Relay-Netzen beschäftigt, ist deren Kapazität bis heute noch unbekannt. Die Arbeitsgruppe 'Informationstechnik' beschäftigt sich hier vorwiegend mit der Optimierung von Relay-Netzen im Bereich der Mobilkommunikation. Codierungs- und Übertragungsverfahren sowie informationstheoretische Betrachtungen stehen im Vordergrund.

Neben den theoretischen Arbeiten entwickelt die Arbeitsgruppe ferner einen echtzeitfähigen MIMO-Hardware-Demonstrator. Basierend auf Matlab-Simulink Modellen werden die Algorithmen letztendlich auf FPGA- und DSP-Plattformen implementiert. Es ist beabsichtigt, den MIMO Demonstrator von einer reinen Punkt-zu-Punkt-Verbindung auf ein Relay-Netzwerk zu erweitern.

In zukünftigen Informationsgesellschaften wird ein hoher Bedarf an Nachrichtenübertragung zwischen mobilen Teilnehmern zu niedrigen Kosten bestehen. Elektromagnetische Wellen sind das einzig bekannte physikalische Medium, das für eine derartige Nachrichtenübertragung geeignet ist. Die Hochfrequenztechnik schafft hierfür die wichtigen technischen Grundlagen und ist ein Kernbereich der Informations- und Kommunikationstechnik. Fortschritte bei der Nachrichtenübertragung mit elektromagnetischen Wellen lassen sich nur durch systematische Betrachtung des Gesamtsystems, bestehend aus Sender, Sendeantennen, Funkkanal, Empfangsantennen und Empfänger, erzielen. Hier ergibt sich eine wissenschaftlich reizvolle Verbindung zwischen Themen der Signalverarbeitung, der Maxwellschen Theorie, der Funkwellenausbreitung, der Hochfrequenzschaltungstechnik und der Digitaltechnik. Aktuelle Forschungsthemen stammen aus dem Bereich der MIMO- und OFDM-Mobilfunksysteme.

Die Forschungsgruppe Signalverarbeitung und virtuelle Akustik beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Fragestellungen der Audiosignalverarbeitung, virtuellen Akustik und Psychoakustik. Dabei spielen neue Verfahren zur Analyse und Wiedergabe von räumlichen Schallfeldern und deren Evaluierung eine wesentliche Rolle. Schwerpunkte in der Forschung bilden die Analyse von Schallfeldern durch sphärische Mikrofonarrays, binaurale Synthese, Synthese von Schallfeldern (Wellenfeldsynthese, Higher-Order Ambisonics), Wahrnehmung synthetischer Schallfelder und (Echtzeit-) Implementierung von Algorithmen zur Analyse und Synthese von Schallfeldern. Weitere Information zu unseren Forschungsaktivitäten finden Sie auf den Seiten der Forschungsgruppe.

Die Entwicklung, Analyse und Optimierung von Methoden und Algorithmen zur Verarbeitung und Kompression multimedialer Daten (Signale, Bilder, zwei- und dreidimensionale Stereo- und Videodaten) sind Gegenstand der Forschung auf dem Gebiet der Bildverarbeitung.
Die aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der multimedialen Signalverarbeitung (insbesondere energieeffiziente und robuste Video-Daten-Kompression und Multimediasicherheit/ Watermarking digitaler Daten zur Authentifizierung, zum Schutz des Urheberrechts und zum Fingerprinting).

Der Forschungskomplex Hydroakustik bearbeitet ingenieur- und geowissenschaftliche Aufgabenstellungen zur Untersuchung von Meeres- und Gewässerböden. Neben der Erforschung des Meeresbodens als Rohstoffquelle und Baugrund stehen der Umweltschutz, die Unterwasserarchäologie sowie globale Klimaveränderungen im Mittelpunkt zahlreicher geförderter Drittmittelprojekte. Besonders hervorzuheben ist das am Institut entwickelte Sedimentecholot, mit dem bei Expeditionen in der Nord- und Ostsee sowie im Nord- und Südatlantik hervorragende Ergebnisse erzielt wurden.

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